
Regel 1: Gehe nur zum Baden wenn du dich wohl fühlst. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Wenn du dich nicht wohl fühlst, ist dein Körper geschwächt (z.B. durch eine Erkältung) und hat viel weniger Kraft, als du es gewohnt bist. Da häufig der Kreislauf belastet ist, kann es passieren, dass man bei großer Anstrengung bewusstlos wird.
Expertenwissen:Weiterhin ist ein bereits geschwächter Organismus anfälliger für Krankheitserreger. |  |

Regel 2: Gehe niemals mit vollem oder ganz leerem Magen baden. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Kurz nach einer reichlichen Mahlzeit muss der Körper verdauen. Hierzu braucht er viel Energie. Folglich fehlt diese Energie in den Armen und Beinen. Die Schwimmfähigkeit ist reduziert. Im schlimmsten Fall folgt das Ertrinken aufgrund von Erschöpfung. Man sollte daher nach einer Mahlzeit ca. eine halbe bis eine Stunde warten, bevor man ins Wasser geht, je nach der Größe der Mahlzeit. Auch hungrig sollte man nicht schwimmen: Mit leerem Magen kann der Körper nicht auf die Energiereserven zugreifen, die er für die erforderliche Leistung brauchen würde.
Expertenwissen:Nach einer Mahlzeit ist der Parasympathikus (Erholungsnerv) angeregt. Der Körper kann sich nicht plötzlich auf den Sympathikus (Leistungsnerv) umstellen. Dieser Prozess erfordert eine gewisse Zeit. Daher ist die Leistungsfähigkeit reduziert. |  |

Regel 3: Kühl dich ab bevor du ins Wasser gehst. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Dein Körper ist durch die Sonne so erhitzt, dass er sich erst an das kalte Wasser gewöhnen muss. Das kalte Wasser kann sonst zu einem Schock führen. Ist keine Dusche vorhanden, begibt man sich langsam in das Wasser und kühlt zuerst seine Gliedmaßen mit kaltem Wasser ab. Es darf niemals der ganze Körper der Temperaturdifferenz ausgesetzt werden.
Expertenwissen:Zum einen überfordert eine rasch eintretende Temperaturdifferenz das Kreislaufsystem, zum anderen ist der Parasympathikus aktiv und der Körper kann sich nicht so schnell an die Temperaturdifferenz anpassen, d.h. den Sympathikus aktivieren. |  |

Regel 4: Gehe nur bis zum Bauch ins Wasser, wenn du nicht schwimmen kannst. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Nahezu jeder Gartenteich ist gefährlich für Babys und Kleinkinder. Sie können schon in einer Wasserhöhe von wenigen Zentimetern ertrinken, auch wenn sie in dieser Wasserhöhe leicht stehen könnten. Nicht nur Kinder im Krabbelalter sind davon betroffen, auch Vierjährige sind schon im flachen Gartenteich ertrunken.
Expertenwissen:Das plötzliche Eintauchen selbst in flaches Wasser löst bei den Kindern eine Art Schockreaktion aus. Die Stimmritze im Rachenraum schließt sich, die Atmung wird dadurch unmöglich, das Kind erstickt im Wasser. Es wird auch vom „trockenen Ertrinken“ gesprochen. Deshalb gilt: Gartenteich, Regentonne und Planschbecken stellen für Kinder eine enorme Gefahrenquelle dar. |  |

Regel 5: Im Schwimmbad ist es glatt, gehe langsam. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Nasse Flächen sind rutschig. Das heißt man kann darauf ausrutschen und hinfallen. Dabei kann man böse stürzen und sich verletzen.
Expertenwissen:Die Verletzungen können von einfachen Prellungen bis hinzu starken Wirbelsäulen- oder Kopfverletzungen variieren. |  |

Regel 6: Stoße andere auch beim Spielen nicht ins Wasser. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Du siehst nicht was vor dem anderen im Wasser ist. So kannst du deinen Freund auf einen anderen Badegast stoßen und dabei können sich beide verletzen.
Expertenwissen:Dabei ist vor allem mit einer Verletzung des Schwimmers zu rechnen, da dieser ja mit dem Rücken nach oben schwimmt und somit gleich der Hinterkopf oder die Wirbelsäule getroffen wird. Beides kann wieder zu schweren Verletzungen bis hin zu Lähmungen führen. Weiterhin kann die Person, die ins Wasser gestoßen wird, sich durch ihre Reaktion (wild mit den Armen ausholen) die andere Person verletzen.
Außerdem können Nichtschwimmer, die ins Wasser gestoßen werden, in Panik geraten und untergehen. |  |

Regel 7: Tauche andere nicht unter. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Unter Wasser können Menschen, vor allem Nichtschwimmer einen so großen Schreck bekommen, dass sie Panik bekommen und wild um sich schlagen. So bringst du dich und andere Menschen in Verletzungsgefahr. Kleine Kinder können aufgrund des Untertauchens eine Art „Schock“ bekommen, so dass sie „wie ein Stein untergehen“.
Expertenwissen:Manche Menschen haben angeborene Probleme mit Ohren oder dem Hals-Rachen-Raum. Diese Personen dürfen nicht mit den Ohren unter Wasser tauchen, da sonst Verletzungen am Ohr entstehen können. |  |

Regel 8: Nimm Rücksicht auf andere insbesondere auf kleine Kinder und ältere Menschen. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Kinder sind häufiger unaufmerksam und können Gefahren noch nicht richtig einschätzen. Ältere Kinder sollten beim Spielen und Baden im Wasser besonders auf jüngere Kinder aufpassen. Auch auf ältere Menschen sollte man besonders Rücksicht nehmen, da diese oft nicht mehr so schnell reagieren können und sich bei Zusammenstößen eher verletzen. |  |

Regel 9: Gefährde niemanden durch einen Sprung ins Wasser. Schwimme nie im Sprungbereich. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Achte immer darauf, dass der Sprungbereich komplett frei ist und der vorherige Springer den Gefahrenbereich verlassen hat. Ein Zusammenstoß hätte sowohl für den Schwimmer als auch für den Springer gravierende Verletzungen, besonders an Kopf und Wirbelsäule zur Folge. D.h.: Als Springer immer schauen, ob der Sprungbereich wirklich komplett frei ist! Als Schwimmer niemals im Sprungbereich schwimmen!
Expertenwissen:Das Schwimmen und Tauchen unter Sprunganlagen bedeuten Lebensgefahr. Trifft ein Springer auf einen im Wasser schwimmenden Menschen, so können beide Querschnittslähmungen oder tödliche Verletzungen von sich tragen. Niemals im Schwimmbereich schwimmen, da man übersehen werden könnte. Niemals springen ohne vorher ins Wasser zu sehen. |  |

Regel 10: Springe nur ins Wasser, wenn es tief genug ist. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Es ist besonders wichtig, sich vor dem Sprung ins Wasser zu versichern, dass dort niemand schwimmt. Das Wasser muss tief genug sein, sonst besteht die Gefahr mit dem Kopf am Baden aufzuschlagen |  |

Regel 11: Luftmatratzen, Autoschlauch und Gummitiere bieten dir keine Sicherheit. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Einfache Schlauchboote, Luftmatratzen oder Gummitiere können leicht kaputt gehen. Wenn man sehr weit hinaus geschwommen ist, gerät man in höchste Gefahr. Man darf mit Schwimmhilfen nie weiter hinaus schwimmen, als man ohne Hilfe zurück schwimmen kann. Für Nichtschwimmer heißt das: nur bis zum Bauch ins Wasser!
Expertenwissen:Pass auch auf kleine Geschwister mit Schwimmflügeln auf. |  |

Regel 12: Verlasse das Wasser sofort, wenn du frierst. Zurück zu den Baderegeln | Erklärung:Frieren ist das erste Anzeichen einer Unterkühlung. Bei einer Unterkühlung hat der Körper weniger Kraft, die Muskulatur krampft eher, da sie schlechter durchblutet wird und im Extremfall kann man bewusstlos werden.
Expertenwissen:Gänsehaut und blaue Lippen sind Anzeichen für Unterkühlung. Wegen der entstehenden Verdunstungskälte zieht man sich nach dem Baden immer um. |  |